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Adventszeit - Muss man … fröhlich sein?

Der Advent ist eine besondere Zeit und in diesem Jahr ist er ganz besonders. Die enorme Schneemenge lässt die Weihnachtsbeleuchtung magisch erscheinen. Aber da ist der schreckliche Ukraine-Krieg, da sind die Frauen und Mütter, die ihre Männer und Väter von der Front zurückfordern. Die Bilder aus Gaza verstören ebenso – Leid, wohin das Auge blickt. Dann die Klimakrise, die sich mit dem vielen Schnee von der «schönen Seite» zeigt, aber deutlich macht, was das bedeutet. Am Flughafen München ist in der Nacht auf den 2. Dezember so viel Schnee gefallen wie sonst in einem ganzen Winter. 600 von 900 Flügen fielen aus. Und die Züge konnten ab München nicht verkehren. Das hat enorme wirtschaftliche Folgen. Muss man trotz allem fröhlich sein, weil der Advent begonnen hat?

Fröhlich sein bedeutet, sich in einem Zustand von Freude, Heiterkeit und positiver Stimmung zu befinden. Ausgelöst wird er in der Regel durch angenehme Ereignisse, positive Gedanken oder zwischenmenschliche Beziehungen. Fröhlichkeit kann sich in verschiedenen Formen zeigen, wie Lächeln oder einem allgemeinen Gefühl des Wohlseins. Es handelt sich um eine positive Emotion, die nicht nur das individuelle Wohlbefinden fördert, sondern auch soziale Verbindungen stärken und eine positive Atmosphäre in verschiedenen Situationen schaffen kann. Und hier liegt der entscheidende Punkt. Es klingt paradox, ist aber so: Fröhlich zu sein kann eine Kraftquelle werden, um das Schicksal in der Welt zur Kenntnis zu nehmen, um Gefühle der Solidarität und Anteilnahme zu generieren, um sich mit Menschen verbunden zu fühlen, die leiden. Verzicht auf gute Emotionen, weil es der Welt so schlecht geht, wirkt hingegen wie eine Selbstbestrafung. Sie hat nie die Kraft, die es braucht, um mit der Welt verbunden zu sein. Denn nur wer sich mit der Welt verbunden fühlt, findet die Energie, einen Schritt Richtung Wandel zu machen. Die Lebensfröhlichkeit, die besonders im Advent aufkommen soll, hat dieses Potenzial. Das Magische der Weihnachtsbeleuchtung ermöglicht auch Faszinierendes und Bezauberndes mit Menschen in Not, aber auch mit Tieren und Pflanzen. Muss man also fröhlich sein? Ja, um die Kraft zu finden, auch andere fröhlich zu stimmen.

Anton Ladner


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