Singen, kochen, basteln, zimmern, spazieren, massieren, fabulieren – GROSSELTERN MAGAZIN liefert 24 Ideen für die kalte Jahreszeit mit Ihren Enkelkindern.

Von MELANIE BORTER (Text) und
RUTH CORTINAS (Illustrationen)

 

 

SCHREIBEN SIE EINEN BRIEF

Ein handgeschriebener Brief ist immer etwas Besonderes. Sogar, wenn das Kind noch nicht mal lesen kann, die Eltern können den Brief ja vorlesen und für später aufbewahren. Was hat Sie im letzten Jahr besonders gefreut an Ihrem Enkelkind? Welche Fortschritte hat es gemacht im letzten Jahr? Schreiben Sie frisch von der Leber weg ein paar Zeilen.

 

 

Spurensuche im Schnee

 

SPURENSUCHE IM SCHNEE

Hat es endlich geschneit? Katze, Hund, und Vogel, alle hinterlassen im Schnee Spuren. Wer ist wo langgegangen? Wie sehen die eigenen Spuren aus? Gehen Sie zusammen auf Spurensuche.

 

 

Füsse massieren

MASSIEREN SIE SICH DIE FÜSSE

Eine duftende Fusscreme, ein Handtuch, und schon verwandelt sich jedes Wohnzimmer in einen Massageraum. Gegenseitig Füsse massieren macht Spass.

 

 

 

 

Geschichte vorlesen

LESEN SIE EINE GESCHICHTE VOR

Richten Sie sich eine gemütliche Leseecke ein und erzählen Sie Ihren Enkeln eine schöne Geschichte.

Zum Beispiel ganz aktuell das neue Buch von Bruno Hächler, der seit vielen Jahren für Kinder und Erwachsene schreibt und singt. In «Nikolaus, wo bleibst du?» ist der Samichlaus besonders gefordert, denn just am grossen Tag ist sein Eselchen krank. Zum Buch gibt es gratis den passenden Song zum Downloaden.
www.brunohaechler.ch
«Nikolaus, wo bleibst du?» Bruno Hächler, Friederike Rave Verlag, ab 3 Jahren,
30 Franken.
Weniger weihnachtlich, aber genauso schön ist die Geschichte der ungleichen namenlosen Wölfe in «Grosser Wolf & kleiner Wolf». Herzerwärmend. «Großer Wolf & kleiner Wolf: Vom Glück, zu zweit zu sein», Nadine Brun-Cosme, Olivier Tallec (Bilder), Bernadette Ott (Übersetzung aus dem Französichen). Gerstenberg Verlag, Hildesheim, 32 Seiten, ab 4 Jahren, 25 Franken.

 

SINGEN SIE MIT DEN KINDERN

Gemeinsames Singen verbindet und schafft Nähe. Besonders die ganz Kleinen sind besonders fasziniert, wenn sie die Lieder inszenieren. Zum Beispiel können Sie Wattebäuschchen auf einem Tuch verteilen, das Tuch am Rand fassen und die Watte durch die Luft wirbeln lassen. Daszu singen Sie:

                                                                                                                                 D’Flöckli tanzed, jupelihee

Singen mit den Kidern

D’Bäum und d’Wise, alls voll Schnee!

Jupeli, jupeli, jupelihee!

D’Flöckli tanzed, jupelihuu

Schlittle wämmer ich und du!

Jupeli, jupeli, jupelihuu!

Schlittle wämmer ich und du!

D’Flöckli tanzed, jupelihei

Wämmer früüred, gömmer hei!

Jupeli, jupeli, jupelihei!

Wämmer früüred, gömmer hei!

Viele weitere Lieder zum Teil auch zum Nachhören finden Sie auf:  www.chinderliedli.ch

 

Erinnerungen aufschreiben

SCHREIBEN SIE ERINNERUNGEN AUF

Schreiben Sie auf, wie Sie die Weihnachten früher erlebten, als sie noch Kind waren. Ihre Enkelkinder werden sich früher oder später daran freuen. Denn Ihre Erinnerungen sind die Wurzeln Ihrer Enkelkinder. Und Wurzeln sind so wichtig für einen sicheren Stand.

 

Disco veranstaltenVERANSTALTEN SIE EINE DISCO

Das Zimmer ganz verdunkeln, jedem Kind eine Taschenlampe in die Hand drücken, die richtige Musik abspielen, und schon kann die Kinderdisco losgehen. Folgende Kinderbands rocken besonders:

Christian Schenker & Grüüveli Tüüfeli

Schtärneföifi

Marius und die Jadgkapelle

Silberbüx

Hilfssheriff Tom

 

Fotogrüsse mit der Postkarten-AppSCHICKEN SIE FOTOGRÜSSE MIT DER POSTKARTEN-APP

Mit der kostenlosen PostCard Creator-App der Post kann man täglich eine Postkarte gratis verschicken. Das Beste daran: Sie können die Postkarte mit Fotos, die Sie in Ihrem Smartphone gespeichert haben, kreieren. Die Fotogrüsse landen dann per A-Post im Briefkasten der Empfänger. Bei erstmaliger Benutzung der App ist eine Registrierung erforderlich. Da es sich um ein Gratisangebot handelt, wird auf der Postkarte ein kurzer Werbetext der Post aufgedruckt.

«PostCard Creator», für IOS und Android. Pro Tag eine Karte gratis, jede weitere kostet 2 Franken.

 

 

 

 

 

Vogelkuchen kochenKOCHEN SIE EINEN VOGELKUCHEN

Entweder kaufen Sie eine Körnermischung oder stellen diese mit Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Erdnüssen und Weizenkleie selber her. Nun erhitzen Sie Kokosfett in einem Topf und geben die Körnermischung nach und nach hinzu, bis diese das gesamte Fett aufgesaugt und gebunden hat. Zum Abkühlen kann die Mischung dann in eine entsprechende Form, zum Beispiel in ein Jogurtbecherchen oder einen kleinen Blumentopf gedrückt werden. Sobald der Vogelkuchen abgekühlt ist, kann der Festschmaus beginnen.

Weil Vögel keine salzige oder verdorbene Nahrung aufnehmen dürfen, sind Brotreste als Vogelfutter übrigens schlecht geeignet.

Zutaten: Kokosfett und Körnermischung

 

 

 

 

 

Wichteltüre bastelnEINE WICHTELTÜRE BASTELN

Die Wichtel kommen ursprünglich aus dem Nordischen und sind dort unter dem Namen «Nisse» bekannt. In Finnland nannte man sie «Tonttu» und in Schweden «Tomte». Die kleinen süssen zauberhaften Wesen wohnen in Häusern, Höfen und Scheunen. Seit einiger Zeit sind diese kleinen Wesen auch in viele Kinderzimmer eingezogen und schenken den Kindern in der Nacht schöne Träume, verjagen böse Monster unter dem Bett oder helfen verlorene Gegenstände wieder zu finden. Kurz: Eine liebevoll gebastelte Wichteltüre ist der Anfang vieler magischer Geschichten. Wie man diese Türen bastelt, weiss Carine Rohrbach am besten, sie hat eben ein Buch dazu verfasst.

«Märchenhafte Wichteltüren: Liebevolle Behausungen für Aufräumwichtel, Zahnfee & Co.» Carine Rohrbach, Edition Michael Fischer Verlag, 64 Seiten, 15 Franken.

 

 

SchattentheaterSCHATTENTHEATER

Machen Sie den Raum ganz dunkel, beleuchten Sie mit einer Lampe eine Wand, und schon ist die Bühne für das Schattentheater bereit. Ob mit den blossen Händen oder mit zuvor gebastelten Pappfiguren, das Spiel mit dem Schatten fasziniert.

 

 

 

 

Kinderkonzert besuchenBESUCHEN SIE EIN KINDERKONZERT

Zürich, 16.12.17, um 11, 14 und 16 Uhr, Purzel-Konzert «Wo die wilden Kerle wohnen». ab 3 Jahren. Zürcher Kammerorchester.

Fislisbach, 16.12.17, 14.30 Uhr, Familienkonzert «Schneeflöckchen». Ab 5 Jahren.

Aargauer Symphonie Orchester. Zürich, 17.12.17, 14 Uhr, Nuggi-Konzert «Speziell geeignete Kompositionen
für die feinen Ohren von Säuglingen.» 0-1 Jahre. Zürcher Kammerorchester.

Aarau, 17.12.17, 11 Uhr, Familienkonzert «Schneeflöckchen». Ab 5 Jahren. Aargauer Symphonie Orchester.

 

Suchspaziergang

GEHEN SIE AUF EINEN SUCHSPAZIERGANG

Basteln Sie zuhause eine kleine Schatztruhe aus Karton, Holz oder einer alten Guetzlibüchse und gehen Sie mit Ihrem Enkelkind auf einen Suchspaziergang. Suchen Sie zusammen alle Schätze, die in die Schachtel passen. Steine, schöne Blätter, Nüsse, Schneckenhäuschen und so weiter.

 

 

 

 

Kerzenlichter bastelnBASTELN SIE KERZENLICHTER

Sandwichpapier mit Fingerfarbe bemalen und trocknen lassen, so einfach und so schnell sind Kerzenlichter hergestellt. Sobald es draussen dunkel wird, die Tüten auf dem Fenstersims mit einer Rechaud-Kerze darin aufstellen (bei viel Wind evtl. mit etwas Sand beschweren), die Kerzen anzünden. Und mit einer lauwarmen Tasse Tee die flackernden Lichter bestaunen.

 

 

 

 

 

 

 

SchneekugelbahnBAUEN SIE EINE SCHNEEKUGELBAHN

Bauen Sie mit Ihrem Enkelkind eine Kugelbahn im Schnee. Gut eignen sich Holzkugeln. Wenn Sie diese zuvor mit Farbe bemalen, dann gehen sie im weissen Schnee weniger verloren.

 

 

 

 

 

 

 

 

MACHEN SIE IM WALD EIN FEUER

Es muss nicht Sommer sein, um im Wald zu grillieren. Im Winter macht das nämlich doppelt Spass, weil es etwas ganz Besonderes ist. Wichtig ist einfach, dass man die Kinder gut einpackt, eine wasserfeste Sitz­unterlage (zum Beispiel eine Zeitung in einem Plastiksack) und etwas trockenes Holz mitnimmt. Und schon können die Cervelats, das Schlangenbrot oder die Schoggibanane gebrätelt werden.

 

 

 

SamichlausSAMICHLAUS GANZ KLEIN

Für einmal darf das Kind in die Rolle des Samichlauses schlüpfen. Und den Grosseltern und Eltern sagen, was sie gut und was sie schlecht gemacht haben im letzten Jahr. Eine rote Mütze, ein rotes Tuch als Umhang und natürlich der Sack mit ein paar Nüssen und Madarinen reichen meistens aus, um die kindliche Fantasie zu beflügeln

 

 

 

 

 

SchnappschussSCHNAPPSCHUSS

Suchen Sie den nächsten Fotoautomaten und machen Sie mit Ihren Enkelkindern wieder einmal richtige Passfotos. Schnappschüsse wie anno dazumal. Denn es gibt sie noch, die Fotoautomaten. Prontophot betreibt derzeit über 1700 Fotokabinen.

 

 

Sagen dass lieb haben«I HA DI GÄRN»

Sagen Sie Ihrem Enkelkind, dass Sie es lieb haben. Gleich jetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Papierflieger faltenFALTEN SIE PAPIERFLIEGER

Beschaffen Sie sich farbiges Papier und falten Sie zusammen mit den Kindern Flieger. Welcher Flieger schafft es am weitesten?

 

 

 

KerzenziehenKERZENZIEHEN

Überall in der Schweiz kann man es tun: Kerzenziehen. Bienenwachskerzen duften herrlich. Eine solche herzustellen, braucht aber viel Geduld, weil nach jedem Tunken in den heissen Wachs die Kerze auskühlen muss. Die farbigen Kerzen müssen zwar ebenfalls auskühlen, die kann man aber ins kalte Wasser halten und danach vorsichtig abtrocknen. So oder so ist das Kerzenziehen eine Beschäftigung, die mindestens einen ganzen Nachmittag dauert. Für Kinder ab Kindergartenalter.

 

 

 

Geschichten aufnehmehNEHMEN SIE EINE GESCHICHTE AUF

Nehmen Sie mit dem Handy oder sonst einem Aufnahmegerät das nächste Mal auf, wenn Sie dem Enkelkind eine Geschichte oder ein Bilderbuch erzählen. So entsteht im Nu ein ganz eigenes und persönliches Hörspiel.

 

 

 

 

 

Vogelhäuschen zimmernZIMMERN SIE EIN VOGELHÄUSCHEN

Es gibt Hunderte von Anleitungen für den Bau eines Vogelhäuschens. Selber ausprobieren macht aber noch mehr Spass. Wenn Sie folgende Punkte beachten, freuen sich auch die Vögel: Das Futter sollte vor Nässe geschützt sein und am besten in einem Reservebehälter angeboten werden – das kann ein Trichter oder ein kleiner Blumentopf sein. So kann das Futter in die offenen Krippen nachsickern. Diese sollten übrigens so schmal sein, dass die Tiere sich nicht hineinsetzen (und hineinkoten) können. Damit die Vögel bei Gefahren Zufluchtsorte haben, sollte das Häuschen in der Nähe von Bäumen oder Sträuchern stehen. Die unmittelbare Umgebung – etwa im Umkreis von 2-5 m – sollte jedoch frei sein, damit Feinde wie Katzen den Vögeln nicht auflauern können.

 

 

 

 

Zoo gehenGEHEN SIE IN DEN ZOO

Ein Zoobesuch im Winter ist ein Erlebnis. Tiere wie Eisbären, Luchse oder Pinguine fühlen sich schliesslich im Winter besonders wohl. Und noch einen Vorteil hat der winterliche Zoobesuch: Es hat definitiv weniger Menschen als im Sommer.

 

 


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